Erfahren Sie, wie die AGAS sich für Suchtprävention und Gemeinschaft engagiert.
Seit 1. Januar 1960 engagiert sich unsere Organisation in der christlichen Suchthilfe. Wir bieten Betroffenen und ihren Familien Unterstützung, Beratung und Begleitung auf ihrem Weg zur Genesung. Unsere Arbeit basiert auf christlichen Werten wie Nächstenliebe, Hoffnung und Vergebung.

AGAS: Gemeinsam stark in Suchtprävention und Hilfe
Die christliche Suchtkrankenhilfe ist ein Ansatz zur Unterstützung von Menschen,die mit Suchtproblemen kämpfen. Sie basiert auf den Werten und Prinzipien des christlichen Glaubens und bietet Betroffenen eine ganzheitliche Begleitung auf dem Weg zur Genesung.
Langjährige Erfahrung in der Suchtprävention
Individuelle Beratung und Begleitung
Vielfältige Unterstützungsangebote für Betroffene
Gelebte christliche Werte als Fundament unseres Wirkens
Wenn Sie oder jemand, den Sie kennen, Hilfe bei Suchtproblemen sucht, kann die christliche Suchtkrankenhilfe eine wertvolle Unterstützung sein. Wir bieten entsprechende Hilfsangebote an.
Wir verstehen Sucht als eine Krankheit, die Heilung und liebevolle Zuwendung braucht. Mit unserem erfahrenen Team aus Seelsorgern setzen wir uns dafür ein, Menschen neue Perspektiven zu eröffnen.
Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Hilfe suchen oder mehr über unsere Angebote erfahren möchten.
Gemeinsam können wir den Weg aus der Sucht gehen – mit Glauben, Mut und Gemeinschaft.
Sie legten den Grundstein
Lernen Sie die erfahrenen Fachkräfte kennen, die die AGAS mit Herz und Kompetenz prägten.

Erna und Erwin Kuhn
Das Ehepaar Erna und Erwin Kuhn aus Müggenhall Kreis Nordvorpommern kümmerte sich bis zu Ihrem Ableben um alkoholkranke Menschen. Seit 1969 arbeitete Erwin bei der AGAS. Mit vielen ist er durch die äußersten Tiefen des Lebens gegangen. Mehr noch schlug sein herz aber für Christus, den er nicht nur als Rettungsanker bezeugte, sondern mit dem er um jeden Einzelnen rang. Er vermochte das, was Jesus tat, glaubhaft zu vermitteln, unerbittlich und unnachgiebig im Kampf gegen die Sünde zu sein, aber bereit zu allem für den Sünder. Alles aus Nächstenliebe. Das war der Grundstein für ein beispielloses Engagement in der Suchtberatung.
Mit seiner Ehefrau Erna baute er ein stabiles soziales Netzwerk auf. 1975 berief die Pommersche Kirche Erwin zum ersten hauptamtlichen Suchttherapeuten. Nach seiner Pensionierung führte er die Suchtarbeit ehrenamtlich weiter.

Martina und Heinz Nitsche
Das Ehepaar Martina und Heinz Nitsche ist in Mecklenburg-Vorpommern und weit darüber hinaus seit langem für sein soziales Engagement für Suchtkranke bekannt. Ihre Motivation ziehen beide aus dem christlichen Glauben und dessen Liebesgebot. So kümmerte sich Heinz Nitzsche in den 60er Jahren, als er noch bei der Dresdner Stadtmission tätig war, am Hauptbahnhof der Elbestadt um Alkoholkranke. 1971 rief er im mecklenburgischen Serrahn ein diakonisches Zentrum ins Leben, in dem Suchtkranke betreut werden.
Im Jahr 2001, machte sich das Ehepaar zusammen mit einer Tochter auf zu einer missionarischen Pionierfahrt in die Ukraine. In Mariupol gründeten sie den Blau-Kreuz-Verein, den ersten und bislang einzigen in der Ukraine. Schon seit 1992 hatte er Besuche und Hilfstransporte von Serrahn aus nach Russland, in die Ukraine und ins Baltikum unternommen.
Unsere Geschichte
Entdecken Sie unsere Geschichte und unsere Werte, die seit Jahrzehnten Suchtprävention und -hilfe prägen.
Unter dem Namen christliche Evangelische Arbeitsgemeinschaft zur Abwehr der Suchtgefahren haben sich bereits 1957 auf Allianzbasis die Männer und Frauen, die im Raum der Evangelisch-lutherischen Landeskirchen und der Freikirchen praktische Trinkerrettungsarbeit betrieben, zusammengeschlossen.
Es war keine eigenständige Organisation, sondern eine Arbeitsgemeinschaft, die ihre Kräfte in der Trinkerrettungsarbeit bündeln wollte.
Am 1. Januar 1960 wurde wurde durch den Direktor von Innerer Mission und Hilfswerk der Evangelischen Kirchen in der DDR, Kirchenrat Gerhard Laudin, den Vorsitzenden und Landesinspektor des Gnadauer Verbandes der Landeskirchlichen Gemeinschaften und bis dahin auch Vorsitzender des Gnadauer Blaukreuz-Bundes, Arthur Mätze, und Heinrich Schumann und Siegfried Stark die Evangelische Arbeitsgemeinschaft zur Abwehr der Suchtgefahren (AGAS) als Fachverband des Diakonischen Werkes – Innere Mission – und Hilfswerk der Evangelischen Kirchen in der DDR und zugleich als Werk des Evangelischen-Kirchlichen Gnadauer Gemeinschaftswerkes gegründet.
Damit erhielt der Fachverband auch gegenüber dem Staat einen offiziellen Status und einen gewissen Schutz unter dem Dach der Kirche bzw. Diakonie.
Das Emblem der AGAS, das Kreuz Christi mit der rettenden Hand von oben und der hilfesuchenden Hand von unten, sowie den Hinweis auf Psalm 40,3, wurde nach einem Entwurf von Karl Hahn durch Siegfried Stark eingeführt.
Er zog mich aus der grausigen Grube, aus lauter Schmutz und Schlamm, und stellte meine Füße auf einen Fels, dass ich sicher treten kann.

Die AGAS gibt sich sich eine Ordnung, in der Wesen, Struktur und Arbeitsweise diese Fachverbandes festgelegt sind. Darin stellt sich die AGAS die Aufgabe, mit der Hilfe Gottes und seines Wortes suchtgefährdeten Menschen und deren Familien in ein neues Leben zu führen.
Diese Arbeit geschieht durch Sammlung und Aktivierung aller für diesen Dienst aufgeschlossenen Kräfte, Veranstaltungen von Konferenzen und Mitarbeiterrüsten zur Anleitung und Ausbildung von Mitarbeitern für die praktische Arbeit, allgemein aufklärende Vorträge über Alkohol-, Tabak und sonstige Suchtgefahren, Veranstaltungen von Besinnungswochen für Suchtgefährdete und Angehörige und von Wochenendrüsten, Herausgabe von Dienstbriefen für die Mitarbeiter und des für die Öffentlichkeit bestimmten Mitteilungsblattes der AGAS, Beschaffung und Verbreitung einschlägigen Schrifttums.
Die für die Durchführung der Aufgaben erforderlichen Mittel werden durch Kollekten, Spenden und Beihilfen aufgebracht. Staatliche Gelder stehen für diese Arbeit nicht zur Verfügung.
Ab den siebziger Jahren entwickelten sich weitere therapeutische Gruppen und Klubs Abhängiger, die unter der Schirmherrschaft des staatlichen Gesundheitswesens standen und einen freiwilligen Zusammenschluss von Alkohol- und Medikamentenabhängigen unter Einbeziehung der Angehörigen darstellten (1986 ca. 250 Gruppen). Die Gruppen sind z.T. heute freie Selbsthilfegruppen, haben eigene Vereine gegründet oder sich bestehenden Verbänden angeschlossen.
